Der Nachstar und seine Therapie
Der Nachstar, auch bekannt als hintere Kapseltrübung, ist die häufigste Nebenwirkung nach einer Operation des Grauen Stars. Bereits einige Monate nach der Operation kann es zu Vernarbungen und Trübungen der Kapsel hinter der künstlichen Augenlinse kommen. Eine allmähliche Verschlechterung der Sehkraft und unscharfes Sehen sind ebenso häufig wie vermehrte Blendung oder eine Änderungen der Brechkraft des Auges (Dioptrien). Die Beschwerden variieren dabei je nach Lokalisation und Ausprägung des Nachstars. Eine spontane Besserung ist leider nicht möglich. Ob ein behandlungsbedürftiger Nachstar vorliegt, wird im Rahmen der routinemäßigen Augenuntersuchung festgestellt. Deshalb sollten auch nach einer grauen Star-Operation regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt erfolgen!
Therapie

Die Behandlung des Nachstars erfolgt mittels ambulanter Laseroperation in unserer Praxis. Nach Erweiterung der Pupille und oberflächlicher Betäubung mittels Augentropfen, wird die Operation im Sitzen, mit aufgestütztem Kinn an einer sogenannten Laser- Spaltlampe durchgeführt. Danach wird eine kleine Kontaktlupe auf die Augenoberfläche aufgesetzt und ein exakt gezielter Laserstrahl in das Auge geleitet, um die getrübte Linsenkapsel zu eröffnen und zu reinigen. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, ist risikoarm und völlig schmerzfrei.